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Projekt "Nachhaltiger Tourismus und lokale Entwicklung welche Strategien?" |
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Name und Thema des Projekts |
Nachhaltiger Tourismus und lokale Entwicklung welche Strategien? Das Projekt initiiert einen Forschungs- und Entwicklungsprozess, um (1) eine Strategie zur Förderung des nachhaltigen und alternativen Tourismus unter dezentraler Beteiligung der lokalen Bevölkerung aufzubauen, (2) die lokalen Strukturen bereitzustellen und Netzwerke aufzubauen, und (3) den lokalen Akteuren das nötige Know-how zu vermitteln. |
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Ort des Projekts |
Die Gemeinden Diass und Yène in Westsenegal (an der Küste ca. 40km südöstlich von Dakar) mit insgesamt 12 Dörfern |
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Partnerorganisationen |
Schweizerische Stiftung für Solidarität im Tourismus (SST) Gemeinden von Ndiass und Yene, Senegal IIED und andere |
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Laufzeit des Projekts |
1. Phase: Juni 2005 bis Mai 2006 (1 Jahr) Über eine mögliche Fortsetzung wird im Verlauf des Projekts entschieden. |
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Verantwortlich für die Durchführung |
Centre Mampuya |
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Status |
1. Phase abgeschlossen Verhandlungen über 2. Phase im Gange |
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Kurze Zusammenfassung |
Auch wenn Westafrikas touristische Präsenz noch nicht mit jener Ostafrikas vergleichbar ist, scheint sich diese Region mehr und mehr zu einer Destination für Menschen zu entwickeln, die einerseits unverfälschte Naturlandschaften und Kontakt zu Menschen in intakten sozialen Strukturen suchen (z.B. Mali und Niger), andererseits aber auch entspannende Ferien mit Sonne, Sand, Meer und Sightseeing wünschen (wie an den Küsten Senegals). In dieser Bedürfnislage der Kunden liegt die besondere Chance, um auf lokaler Ebene die Armut zu bekämpfen, indem die örtlichen Gemeinwesen jene Ressourcen mobilisieren, die von der Kundschaft zunehmend gesucht werden. Der konventionelle Tourismus ist in seiner gegenwärtigen Form auch in Senegal unter starker Kritik, insbesondere weil er ohne Bezug zu den lokalen Gegebenheiten oder sogar im Widerspruch zu ihnen ist. Mehrere Initiativen in Senegal reagieren auf diese Situation, um einen alternativen und nachhaltigen Tourismus auf der Grundlage der lokalen Ressourcen zu fördern. Wir stellen indessen fest, dass solche Bemühungen leider nicht lokal verankert sind und in einem seit der Kolonialzeit stark zentralistischen Land wie Senegal keine Strategien vorliegen, die auch auf lokaler Ebene nutzbar gemacht werden können. Lokale Behörden und Organisationen wissen nicht, wie sie mit dieser Perspektive eines nachhaltigen und auch ethisch vertretbaren Tourismus konkret umgehen können. Es bedarf einer Politik, die den lokalen Akteuren konkrete Werkzeuge in die Hände gibt so etwa zum Aufbau eines sozial und ökologisch verträglichen Angebots, zur Planung von Investitionen und zum sinnvollen Einsatz der Erträge für die weitere Entwicklung. |