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Das ökologische Projekt: Landschaftsschutz und Wasserregulierung

Das Hügelgebiet Noungouma ist von der Oberflächenform her ein attraktives Gelände, das sich aus kleinen Hügeln, Tälern und Plateaus zusammensetzt, dessen Vegetation aber am Verarmen ist. Zur Zeit ist das Hügelgebiet Noungouma mit wenigen dominierenden Buschsorten bewachsen. Nach Auskunft der lokalen Bevölkerung ist diese Zone seit eh und je verwendet worden als Holzlieferant für Kochen, Bauzwecke und Schiffbau, als Sammelgebiet für Kräuter und als extensives Weidegebiet. Die Erosion durch Oberflächenwasser während der Regenzeit sowie die starke Verbreitung von Termiten drängen die Vegetationsdecke weiter zurück. Dies hat eine ökologische Verarmung zur Folge, die bei Fehlen von Gegenmassnahmen bis zur fast völligen Verödung fortschreiten kann, wie einzelne Beispiele aus der Region zeigen.


Das schnell abfliessende Oberflächenwasser hat nicht nur Erosion bis in die benachbarten Felder hinein zur Folge, sondern geht grösstenteils verloren, weil es nicht in den Boden einsickern kann. So trocknen die Böden aus, und der Grundwasserspeigel droht zu sinken. Es gibt kaum Pflanzen, die die Feuchtigkeit in den Böden zurückhalten könnten. Daher braucht es eine Aufforstung gerade dieses Hügelgebiets, da bekanntlich ein Zusammenhang besteht zwischen der Bewaldung der Oberfläche und dem Fassungs- und Regulierungsvermögen des Bodens. Wegen der grossen jahreszeitlichen Niederschlagsschwankungen ist die Regulierung des Wasserhaushalts für das gesamte umliegende Gebiet eminent wichtig.

Als Sofortmassnahmen sind daher nötig geworden:
- Schutz der wenigen verbleibenden Bäume einschliesslich der natürlich nachwachsenden Jungpflanzen
- Anpflanzen, Bewässern und Schützen von jungen Bäumen in grosser Zahl
- Anlegen von Pflanzengürteln gegen die Erosion durch Oberflächenwasser
- Errichten von Verbauungen und Terrassen gegen Erosion
- Pflanzen von Hecken als Schutz gegen Verbiss durch Weidetiere